Lakshmi Carmen Weder
Die Frau, die zwischen den Welten liest
Wie Lakshmi Carmen durch Licht, Schatten und einen Sturz ins eigene Innere zu einer klaren Stimme spiritueller Integrität wurde
Es beginnt mit einer Frage.
Nicht laut.
Nicht rebellisch.
Sondern still – fast wie eine Erinnerung.
Wenn Jesus sagte, wir könnten noch Größeres tun – was meinte er wirklich?
Für Lakshmi Carmen ist das keine theologische Überlegung.
Es ist ein innerer Auftrag.

Die frühe Sehnsucht ✨✨✨
Schon als Kind spürte sie mehr, als sichtbar war.
Zwischen Menschen lagen unsichtbare Strömungen. Räume hatten Atmosphäre. Worte trugen Schwingung.
Doch bevor sie eine formale Ausbildung begann, ging sie auf eine Reise – eine lange, suchende Bewegung durch Europa, Asien und Australien.
Diese Jahre waren keine Flucht.
Sie waren eine Schule der Intuition. „Ich lernte, meiner Intuition und der höheren Führung zu vertrauen und zwischen den Zeilen zu lesen und zu verstehen auch wenn die Sprachen unterschiedliche waren“, sagt sie heute.

Der erste bewusste Schritt
2001 beginnt sie ihre Ausbildung im Geistigen Heilen bei Renée Bonanomi.
Später folgt die Schulung in Medialität.
Dort erhält ihre Wahrnehmung Form.
Disziplin.
Ethik.
Verantwortung.
Sie lernt, Energiefelder differenziert zu lesen – und Räume zu halten und dabei zu erkennen was wohin gehört.
Eine Fähigkeit, die im spirituellen Feld selten ist.
Doch ihr Blick bleibt nach Osten gerichtet.

Indien – kein Exotismus, sondern Erinnerung
Indien war nie ein Reiseziel.
Es war eine Sehnsucht seit der Kindheit.
Parallel zu ihrer Ausbildung vertieft sie ihre Hatha-Yoga-Praxis – vor allem bei Reinhard Gammenthaler in Bern.
Dann folgen Jahre intensiver Ausbildung bei Swami Kaleshwar – in Europa und im südindischen Penukonda.
Mantra.
Yantra.
Vastu.
Ashramleben.
Sie begegnet Lehrern. Ritualen. Überlieferungen.
Und sie begegnet dem Schatten.
Wenn Spiritualität ihre dunkle Seite zeigt
Nicht jede spirituelle Struktur ist frei von Macht.
Nicht jede Führung ist reine Hingabe.
Erfahrungen subtiler Manipulation führen sie durch Jahre des Zweifelns.
Nicht laut, nicht öffentlich – sondern innerlich.
Es ist die stille Prüfung ihrer Integrität.
Statt die Spiritualität zu verlassen, beginnt sie, sie zu durchdringen.
Sie lernt, energetische Abhängigkeit zu erkennen.
Sie lernt, Autorität von Projektion zu unterscheiden.
Heute sagt sie:
„Ich arbeite ohne Guru-Dynamik. Meine Arbeit stärkt Selbstführung.“

Der Sturz
Dann – ein Schnitt im Lebenslauf.
Ein schwerer Skiunfall.
Fünf Monate an Krücken.
Die äußere Bewegung stoppt.
Die innere geht noch tiefer bis zum Kern.
Was in Indien und bei Renée vorbereitet wurde, reift nun in der Stille:
Akzeptanz.
Vergebung.
Frieden.
Nicht als spirituelle Konzepte – sondern als verkörperte Erfahrung.

Die Integration
Heute verbindet Lakshmi Carmen über zwanzig Jahre Schulung, Praxis und Selbsterfahrung.
Das Fundament aus der Ausbildung bei Renée Bonanomi.
Die jahrelange Yogapraxis.
Das altindische Mantra- und Yantra-Wissen.
Die Begegnung mit Licht und Schatten.
Die Demut eines gebrochenen Körpers.
Was daraus entstanden ist, nennt sie Aurum Essence.
Ein Raum.
Ein Feld.
Eine Einladung zur Rückverbindung.
Keine Versprechen von Wundern.
Keine spirituelle Überhöhung.
Sondern Klarheit.
Präsenz.
Und die stille Erinnerung an das, was sie „das innere Gold“ nennt.
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